Magix Vandal SE

Zu einen der absoluten Highlights der neuen Music Maker 16 Versionen, zählt für mich ganz klar der Vandal SE (Spezial Edition).  Vandal SE simuliert gleich eine ganze Reihe von Elementen die für die Klangformung bei Gitarren und Bässe zuständig sind und das auf hohem Niveau. Darunter Amps (Verstärker), Effekte (z.B. Effekte als Bodenpedale) Lautsprecherbox (mikrofonierte Abnahme) Vandal SE ist Bestandteil einiger Magix Produkte, somit exklusiv nur diesen vorenthalten und ist bisher nicht als separates VST Plug-in erhältlich.

 

Aufbau Vandal SE

Magix Vandal SE

Den Vandal gibt es in zwei unterschiedlichen Versionen. Einmal als Vandal SE und Vandal. Bei der SE (Spezial Edition) fehlen das ein oder andere Effekt bzw. Einstellungsmöglichkeit.

Allerdings überzeugt selbst die SE Version obwohl diese leicht “abgespeckt” ist. Da ich nur Zugang zum Vandal SE habe, beruhen meine Erfahrungen nur auf SE, können aber sicherlich auch auf die “Vollversion” abgeleitet werden.

 

Oberer Teil

vandal top

Rein optisch, gibt es nichts zu bemängeln. Im Gegenteil, Gitarristen und Bassisten dürften sich auf Anhieb zurecht finden denn der Vandal SE bietet einiges bekanntes. Das Plug-in ist in vier Teile aufgebaut. Im oberen Teil, lassen sich bestimmte Teile auf Wunsch ein- oder ausblenden, vorgefertigte Presets auswählen sowie eigene erstellte abspeichern, sowie Gate und Limiter einstellen. Ein Tuner um die Gitarre zu stimmen, ist ebenfalls vorhanden.

 

Bodentreter

vandal se bodentreter

Gleich darunter kann man verschiedene Effekte als Bodentreter auswählen.Chorus, Phaser, Tremolo und Overdrive sind hier im Vandal SE vorhanden. Klanglich fand ich diese wirklich gut und sind auch für Bassisten geeignet.

Übersicht und Bedienbarkeit dieser Bodentreter, ist recht gelungen. Es erklärt sich im Prinzip alles von alleine. Magix hat sich hier übrigens einen kleinen Gag erlaubt der manchmal der Realität recht nahe kommt ;)

 

Verstärker

magix vandal se guitar amp

Der Amp (Verstärker) hat sogar drei verschiedene Vorverstärker Modifikationen und  lässt sich darüber hinaus sehr vielfältig einstellen. Dies gilt für Gitarre sowie Bass und je nach dem was man wählt, verändern sich nicht nur die Einstellungsmöglichkeiten sondern auch die Optik. Dies erleichtert die Übersicht erheblich.

Wer auf den Amp gänzlich verzichten will, kann diesen auch ganz abstellen. Übrigens, einen Reverb der diverse Hallspiralen simuliert, ist ebenfalls integriert.

 

Cabinet Simulation und Effekte

vandal se cabinet und effekte

Hier wird die Aufnahme des Gitarrensignals über zwei Mikrofone der speziellen Lautsprecherbox (Cabinet) simuliert. Dadurch entstehen weitere klangliche Eigenschaften die man sich mit dem Vandal SE zu nutze machen kann. Es werden drei Mikrofone und recht viele unterschiedliche Boxen für Gitarren und Bässe simuliert. Das lädt regelrecht zum experimentieren ein und akustisch lässt sich hier einiges bewerkstelligen.

Zu guter letzt, können zwei Effekte eingebunden werden und hier hat man die Wahl ob diese seriell oder parallel geschaltet werden sollen. Neben Delay, Reverb und einigen Modulationseffekten, sind auch ein Kompressor sowe 3-Band-EQ vorhanden. Die Effekte klingen sehr solide und runden das ganze Paket positiv ab.

 

Klang

Klanglich kann der Vandal SE, meiner Meinung nach locker mit der Konkurrenz mithalten, nur eben mit dem kleinen Unterschied, das man diese Konkurrenz Plug-ins zusätzlich käuflich erwerben muss. Im Music Maker Premium, Samplitude Music Studio und Music Maker Classic ist der Vandal SE eben gleich mit dabei. Als separates VST Plug-in ist es nicht erhältlich. Es würde mich aber nicht wundern wenn es Magix eine erweiterte Version auf den Markt bringen würde. Neben dem hervorragenden Revolta 2, hat Magix mit Vandal also ein weiteres Plug-in im Paket, in einer Qualität, die man selten in Musik Software findet. Definitiv ein Kaufargument.

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